ERP-Systeme für die Industrie 4.0 – 3 Trends für 2018

ERP-Systeme für die Industrie 4.0 – 3 Trends

Eine gute Nachricht für IT- und Business-Entscheider produzierender Unternehmen gleich zu Beginn: Mit einem modernen ERP-System kommen Sie den Leitbildern der Industrie 4.0 schon ein ganzes Stück näher. Einige Funktionen sollte Ihr ERP hierzu unbedingt mitbringen. Welche das sind, erfahren Sie im Beitrag.

Industrie 4.0 ist schon lange ganz vorne unter den beliebtesten „Buzzwords“ im Produktionssektor. Sämtliche Unternehmensbereiche wie Entwicklung, Logistik und Produktion sollen mit neuen digitalen Lösungen eine Generalüberholung erfahren – und dadurch natürlich auch effizienter werden.

Die Theorie klingt attraktiv, doch vorher müssen Unternehmen zumeist Ihre Infrastruktur umrüsten – und zwar an allen anknüpfenden Stellen. Ein wichtiger Punkt, an den man hier vielleicht nicht an erster Stelle denkt: Das ERP-System.

Das ERP-System als Schlüssel zur Industrie 4.0

Eigentlich liegt es doch so nahe: Als „Knotenpunkt“, an dem alle Stränge im Unternehmen zusammenlaufen, muss eine Software für Ressourcenmanagement die Basis sein, wenn es darum geht, den Weg für die vierte industrielle Revolution zu ebnen.

Einige Funktionen zeichnen sich aktuell als besonders sinnvoll ab. Aus dem Grund haben wir eine kleine Sammlung für Sie zusammengestellt: 3 ERP-Trends für 2018, mit denen Ihr Unternehmen bestens für die Industrie 4.0 gerüstet ist.

Künstliche Intelligenz im ERP-System

Schon in vielen Branchen und Unternehmensbereichen kommt die künstliche Intelligenz zum Einsatz – und auch für ERP-Systeme dürfte sie ziemlich interessant werden. Ein KI-basiertes System könnte eigenständig anhand der von verschiedensten Stellen zugespielten Daten Entscheidungen treffen.

Leert sich beispielsweise das Lager allmählich, kann das „smarte“ ERP automatisch Waren nachbestellen. Meldet ein Fahrzeug oder eine Produktionsmaschine einen Schaden, wird direkt ein Techniker informiert und zum richtigen Ort bestellt. Auf diese Art und Weise werden Mitarbeiter entlastet, Prozesse schneller vorangetrieben und die Effizienz gesteigert.

Mobile Lösungen auch in der Ressourcenplanung

Dieser Punkt mag zunächst banal klingen, ist allerdings essenziell wichtig für einen reibungslosen Ablauf im Arbeitsalltag. Auch die ERP-Software muss auf mobilen Endgeräten genauso schnell und einfach bedienbar sein, wie es am Rechner der Fall ist.

Der Grund: Wenn verantwortliche Mitarbeiter nur selten am Schreibtisch sitzen, darf dennoch nicht der direkte Draht zur Ressourcenplanung abreißen – ist sie doch der zentrale Knotenpunkt eines jeden (produzierenden) Unternehmens. Deshalb gilt für die Zukunft noch stärker: Mobile Anwendungen sind Pflicht!

ERP versus Hacker-Angriffe

Kaum ein negativer Trend ist so aktuell wie die ansteigende Internetkriminalität. Gerade Unternehmen werden hier oft zum Opfer: Laut einer Studie von Dimension Data Germany waren 2016 ganze 49 Prozent aller Unternehmen weltweit betroffen. So sind in den vergangenen Jahren allein durch Ransomware-Angriffe wie WannaCry oder Petaya horrende Summen von Firmen erbeutet worden, vom Imageverlust ganz zu Schweigen.

Im Umkehrschluss bedeutet das: Gerade im Bereich Industrie 4.0, in dem zukünftig vieles mit Hilfe von künstlicher Intelligenz und automatisierten Entscheidungsprozessen ablaufen wird, werden ausreichende Schutzmechanismen vor Cyberkriminellen essenziell wichtig. Ohne die richtigen Schutzmaßnahmen kann aus automatisierten Prozessen im ERP-System schnell ein unbewachtes Einfallstor für Hacker werden.

So kann etwa das sogenannte Process Mining – also das Rekonstruieren und Analysieren digitaler Prozesse – nicht nur dazu beitragen, die Effizienz im Unternehmen zu steigern, sondern auch potenzielle Sicherheitslücken rechtzeitig zu erkennen und zu beheben.

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